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Die Bettdecke – wie eine zweite Haut

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Im Winter lieben wir es kuschelig warm, im Sommer angenehm kühl. Die richtige Bettdecke umgibt uns im Schlaf wie eine zweite Haut und trägt damit ganz wesentlich zum Schlafkomfort bei.

Die wichtigste Aufgabe einer Bettdecke ist es, ein angenehmes Schlafklima zu erzeugen: Sie muss in der Lage sein, die Körperwärme weder zu schnell noch zu langsam an die Umgebung abzuleiten. Außerdem sollte sie viel Feuchtigkeit aufnehmen und abführen können. Schließlich scheidet der Mensch bis zu einem halben Liter Schweiß pro Nacht aus. Die richtige Bettdecke kann entscheidend dazu beitragen, Muskelverspannungen – etwa durch Frieren oder Schwitzen verursacht – zu vermeiden.

Daune, Synthetik oder Naturhaar – welches Material ist besser?

Daunendecken sind nach wie vor der Klassiker unter den hochwertigen Bettdecken: Sie schließen stets genügend Wärme ein, nehmen Feuchtigkeit gut auf und leiten diese perfekt ab. Daunen sind zudem sehr weich und leicht. Außerdem sind sie sehr elastisch und gehen immer wieder in ihre ursprüngliche Form und Größe zurück. Allerdings ist Daune nicht gleich Daune. Und nicht alle Daunendecken sind ausschließlich mit Daunen gefüllt – einige Modelle enthalten auch gewöhnliche Federn. Den jeweiligen Daunen-Anteil finden Sie auf dem Pflege-Etikett.

Deutlich preiswerter als Daunendecken sind Bettdecken mit Synthetikfüllung. Die modernen Kunstfasern sind atmungsaktiv und leicht – und dank der verwendeten Hohl- oder Mikrofasern ebenfalls sehr flauschig. Alerdings funktionieren Feuchtigkeitstransport und Wärmespeicherung insbesondere bei den günstigen Modellen etwas schlechter als bei Daunenbetten. Auch bei Synthetik-Decken gibt es Qualitätsunterschiede: Günstige Modelle enthalten oft Fasern, die leicht brechen oder verklumpen. Hochwertigere Kunstfasern sind zwar robuster, aber auch teuer.

Einen großen Vorteil hat Synthetik für Allergiker – die meisten Decken aus Synthetikfasern kann man bei 60° C in der Waschmaschine waschen. Decken mit Daunen- und Naturhaarfüllung müssen dagegen in die Reinigung.

Inzwischen werden auch Naturfasern aus nachwachsenden Rohstoffen als Deckenfüllung immer beliebter. Das Naturhaar stammt meist von der Kaschmirziege oder vom Kamel, wobei Ziegenhaar feiner und kuscheliger als Kamelhaar ist. Naturhaar zeichnet sich vor allem dadurch aus, dass es Temperaturschwankungen gut ausgleicht. Allerdings ist das Material bei gleicher Wärme etwa doppelt so schwer wie Daunen.

Zusammmenfassend kann man festhalten, dass alle Füllmaterialien ihre Vor- und Nachteile haben. Sie sollten Ihre Decke also immer nach Ihren persönlichen Vorlieben und Ihren eigenen Ansprüchen an Leichtigkeit, Pflege oder Wärmehaltung treffen.

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